Aktuelles

 

 

 


 


Besuch im stationären Hospiz in Polling

Führung durch die Räume, Filvorführung, Erklärung des Aufnahmeprozesses, Gespräch s- und Rückfragemöglichkeit mit einer Koordinatorin von Polling.

am 19. Januar 2018 um 16 Uhr, Kloster Polling

Bitte vorab anmelden bis spätestens 12.01.2018, in der Geschäftsstelle Geretsried


Schulung Palliative Praxis


„ Wenn das mehr Menschen wüssten, was da alles möglich ist…“ mit diesem Statement in der Abschluss- runde drückte eine Teilnehmerin ihre Begeisterung für das Thema einer 5-tägigen Schulung aus, an der Pflegekräfte, Betreuungsassistenten, ehrenamtliche Hospizbegleiter und andere Personen teilnahmen, die Menschen am Ende ihres Lebens begleiten. Palliative Praxis- so nennt sich der Kurs, der vom 17.-25. Oktober im Seniorendomizil Haus Elisabeth in Geretsried durchgeführt wurde.

Auf Initiative des Fachbereichs Senioren des Landratsamtes Bad Tölz- Wolfratshausen, Frau Christiane Bäumler und des Vorstandes des Christophorus Hospiz Vereins e.V. war dies die 2. Schulung im Rahmen eines Projekts zur Stärkung der Ambulanten Palliativversorgung im Landkreis. Durch die finanzielle Bezuschussung des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA) waren die Kurse für alle Teilnehmer finanziell gut leistbar. Bereits im Juli 2017 wurde diese Schulung mit 23 Teilnehmenden im Pater- Rupert-Mayer Heim in Bad Tölz durchgeführt. Auch das Team der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Oberland - kurz OPAL GmbH- war beteiligt. Leiterin Dr. Gabriele Fritsch und Palliative Care Fachkraft Andrea Belgutay unterstützten die Schulungen persönlich und stellten Weichen für die Vernetzung der verschiedenen Dienste in der Palliativversorgung.

Ziel dieser Aktivitäten ist, das lokale Netzwerk zu stärken, um schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen möglichst frühzeitig umfassende Unterstützung anbieten zu können. „Es geht nicht nur um das „Know-How“ gewußt wie, sondern genauso um das „Know-Who“ gewußt wer, sagte Kursleiterin Anne Gruber von der Christophorus Akademie am Klinikum der Universität München in Großhadern.
Das bundesweit etablierte Curriculum Palliative Praxis ist nach einer Methode aufgebaut, die den Teil-nehmenden sehr lebensnah den Verlauf einer palliativen Begleitung einer Bewohnerin mit Demenz im Pflegeheim erfahrbar macht. Dabei werden immer wieder unterschiedliche Perspek-tiven eingenommen, die der Angehörigen, der Pflegenden, des behandelnden Arztes, der Mit-bewohner und nicht zuletzt versuchen die Teilnehmenden, „in den Schuhen“ der Bewohnerin selbst zu gehen.

Für dreijährig ausgebildete Pflegefachkräfte besteht die Möglichkeit, aufbauend auf diesen Kurs die weiterführende Qualifizierung Palliative Care für Pflegende zu erlangen. Er schließt mit dem entsprechenden Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ab und zielt auf den Erwerb spezifischer Kompetenzen zur Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Auch hier startet das Landratsamt die Initiative. Beabsichtigt ist, in 2018 diesen Kurs zu starten und somit die pflegerische Kompetenz in der allgemeinen ambulanten Palliativ-versorgung in der Region zu fördern.
Ein weiterer Basiskurs nach dem Curriculum Palliative Praxis wird für das erste Quartal 2018 geplant. Interessierte erfahren mehr….

Übrigens: der Christophorus Hospizverein bietet ab Frühjahr 2018 einen neuen Ausbildungskurs zur Hospizhelferin und zum Hospizhelfer an. Falls Sie Interesse haben erhalten Sie weitere Informationen telefonisch unter 08171 999155 oder in unserer Sprechstunde Montags von 17 bis 18 Uhr oder Donnerstags von 10 bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle am Neuen Platz 20 in Geretsried.


Kooperationsvereinbarung des Seniorenwohnparkes „Isar-Loisach“ in Wolfratshausen mit dem Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

Der Seniorenwohnpark „Isar-Loisach“ des ASB in Wolfratshausen bekommt zukünftig ehrenamtliche Unterstützung in der Hospizarbeit durch den Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. Am 10.10.2017 unterzeichneten die 1. Vorsitzende des Hospizvereines und der Einrichtungsleiter des Seniorenwohnparkes eine Kooperationsvereinbarung. Gegenstand der Kooperation ist die Unterstützung des ASB durch den Hospizverein, schwerpunktmäßig durch den Einsatz von ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen in den Einrichtungen des ASB. Hierfür wurde mit der Kooperationsvereinbarung die Arbeitsgrundlage geschaffen und Abläufe und Ansprechpartner festgelegt. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter/-innen werden auf Anfrage durch die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizvereins vermittelt; eine Hospizbegleitung basiert dabei auf dem Wunsch eines Bewohners. Die Kooperationspartner analysieren gemeinsam Schulungsbedarfe und planen gemeinsam Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Festigung des Palliativgedankens. Zwischen den Kooperationspartnern findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt. Mindestens einmal jährlich werden Arbeitstreffen zwischen den Vertragspartnern vereinbart.

Auf dem Foto: der Einrichtungsleiter des Seniorenwohnparkes, Herr Harald Faust und die 1. Vorsitzende des Hospizvereines, Frau Barbara Mehlich bei der Unterzeichnung


Besuch beim ersten bürgermeister der stadt geretsried

 

 

Am 05.10.2017 hatten drei Mitglieder des Vorstandes  Gelegenheit Herrn Michael Müller, dem 1. Bürgermeister der Stadt Geretsried, unseren Christophorus-Hospizverein vorzustellen. Wir haben den Sinn und Zweck unserer Hospizbegleitungen erläutert und die Bedeutung unserer Begleitungen im Rahmen der allgemeinen ambulanten Hospizversorgung für die Menschen im Landkreis und auch der Stadt Geretsried. Wir freuen uns, daß Herr Müller am Festakt anläßlich des 25-Jährigen Jubiläums des Hospizvereines im kommenden Jahr ein kleines Grußwort sprechen wird und sind schon gespannt darauf. Wir bedanken uns bei Herrn Müller, insbesondere für seine Aufgeschlossenheit und sein Verständnis für unser Anliegen.

 


Enge Kooperation zwischen Kreisklinik Wolfratshausen und Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen

Die Kreisklinik Wolfratshausen und der Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Damit wurde die enge Zusammenarbeit, die vertraglich seit 2009 besteht, auf der Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes, neu vereinbart,. Klinikgeschäftsführer Hubertus Hollmann (2. von rechts) und Vereinsvorsitzende Barbara Mehlich (3. von rechts) unterzeichneten die Vereinbarung, die sowohl von der Palliativmedizinerin Dr. med. Elisabeth Rothbauer, Chefarzt Dr. med. Michael Trautnitz, Gabriele Maschenski Stationsleitung Palliativ Station und Hospizbegleiter Bernhard Pletschacher begrüßt wurde.

Das neue Hospiz- und Palliativgesetz gibt den ambulanten Hospizvereinen die Möglichkeit, mit den Krankenhausträgern sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen "Kooperationsvereinbarungen über hospizliche, also psycho-soziale Begleitungen begleiten abzuschließen". Die Patienten haben nun die Chance schon im Krankenhaus begleitet zu werden und Hilfsmöglichkeiten für zu Hause werden aufgezeigt. „Wir freuen uns sehr darüber, denn gerade im ländlichen Raum kommt der Hospizgedanke mehr und mehr an und der Bedarf an würdevoller Begleitung Sterbender steigt immer weiter", so Hospizvereinsvorsitzende Barbara Mehlich. Ziel der nun unterzeichneten Vereinbarung ist "die Zusammenarbeit bei der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Kreisklinik". Dazu erklärten Klinikgeschäftsführer Hollmann und Vereinsvorsitzende Mehlich : "Der Hospizverein übernimmt die hospizliche Begleitung, während die medizinische und palliativ- medizinische Versorgung wie bisher den Ärzten und Pflegekräften im Krankenhaus obliegt".

Zwischen den Kooperationspartnern findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt. Auf der Palliativstation der Kreisklinik wird diese Kooperation durch den Hospizbegleiter Berhard Pletschacher und Pflegekräfte der Kreisklinik bereits gelebt. Auch die Fortführung der Betreuung der Patienten nach dem Klinikaufenthalt wird durch diese enge Verzahnung vereinfacht. Der Hospizverein verfügt derzeit über rund 40 ehrenamtliche Kräfte und will deren Kreis im Frühjahr nächsten Jahres durch einen neuen Kurs erweitern. „Alle Aktivitäten zielen darauf ab, die Rechte und Bedürfnisse der Sterbenden und den ihnen Nahestehenden zu verwirklichen, die Würde des Menschen und dessen Selbst-bestimmung zu erhalten“ erklärten die Kooperationspartner.


Kooperation zwischen dem AWO Demenzzentrum Wolfratshausen
und dem Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

 

Sitzend: Herr Dieter Käufer, Frau Barbara Mehlich
stehend von links: Frau Sandra Münch, AWO Pflegedienstleiterin – Herr Hans Lenhardt, Hospizverein
Frau Patricia Vogl, Hospizbegleiterin – Frau Frauke Baumgarten, Hospizverein

„Auf Sterben in Würde gibt es einen rechtlichen Anspruch.“ Dies erklärte die Arbeiterwohlfahrt. Um den Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums in Wolfratshausen am Lebensende noch besser beistehen zu können, hat das Demenz Zentrum Wolfratshausen, vertreten durch den Einrichtungsleiter Herrn Dieter Käufer und der Sozialdienstleiterin Frau Gabi Strauhal, einen Kooperationsvertrag mit dem ambulanten Hospizdienst Christophorus Hospizverein, vertreten durch die 1. Vorsitzende, Frau Barbara Mehlig, abgeschlossen. Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen wo sie leben – also auch in einer Senioreneinrichtung. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Demenz Zentrum Wolfratshausen freuen sich über die ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter, die ins Haus kommen um sie bei der Betreuung und Begleitung zu unterstützen.

Im stationären Alltag würden wir uns oft gerne mehr Zeit nehmen. Deshalb sind die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter auch „eine Hilfe für uns und werden von unseren Mitarbeitern mit offenen Armen begrüßt“, sagt Gabi Strauhal. Eigentlich leben sie die Kooperation schon seit 2010, und das vorbildlich. Der ambulante Hospizdienst und das AWO Demenz Zentrum haben von Anfang an die Zusammenarbeit gesucht. Schwerstkranke und sterbende Menschen sollten auch im AWO Demenz Zentrum auf ihrem letzten Stück Lebensweg bestmöglich begleitet und bis zuletzt ein Leben in Würde führen können. Die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter werden auf ihren Einsatz im Demenz Zentrum Wolfratshausen gezielt vorbereitet und von hauptamtlichen Hospizfachkräften, Einsatzleiterin Frau Karin Stadler und Palliativ Fachkraft Frau Elke Holzer des Christophorus Hospizvereines begleitet. Ihre Ansprechpartnerin im AWO Demenz Zentrum Wolfratshausen ist Pflegedienstleiterin Frau Sandra Münch.

Am 31. Mai unterzeichneten Herr Dieter Käufer für das AWO Seniorenzentrum und Frau Barbara Mehlich für den Christophorus Hospizverein die Vereinbarung, die diese Kooperation nun auch auf eine vertragliche Basis stellt.