Aktuelles

Film-Matinée:
Selbstbestimmt Sterben – Wenn Menschen nicht mehr leiden wollen

Die 66jährige Hildegard beschließt, sich in der Schweiz das Leben zu nehmen. Sie hat genug, sieht keine  Alternative zu ihrem Leiden. Auch der krebskranke Martin will zunächst sich und seiner Familie einen Pflegefall ersparen. Auf einer Münchener Palliativstation erlebt er, dass es für seine Ängste Lösungen gibt. Sein Wunsch, möglichst schnell zu sterben, verliert sich. Am Ende kann er sagen: „Es ist der bessere Weg, den wir hier gehen!“

Max Kronawitter hat die letzten Wochen von Hildegard und Martin mit der Kamera begleitet.

Filmvorführung und Gespräch mit dem Autor und Regisseur Max Kronawitter,
Autor und Regisseur, Ikarus-Filmproduktion, Eurasburg

12.11.2017, 10:30 Uhr, Kino in Kochel, Mittenwalder Straße 14, 82431 Kochel am See, 08851 / 61242


Kooperationsvereinbarung des Seniorenwohnparkes „Isar-Loisach“ in Wolfratshausen mit dem Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

Der Seniorenwohnpark „Isar-Loisach“ des ASB in Wolfratshausen bekommt zukünftig ehrenamtliche Unterstützung in der Hospizarbeit durch den Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. Am 10.10.2017 unterzeichneten die 1. Vorsitzende des Hospizvereines und der Einrichtungsleiter des Seniorenwohnparkes eine Kooperationsvereinbarung. Gegenstand der Kooperation ist die Unterstützung des ASB durch den Hospizverein, schwerpunktmäßig durch den Einsatz von ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen in den Einrichtungen des ASB. Hierfür wurde mit der Kooperationsvereinbarung die Arbeitsgrundlage geschaffen und Abläufe und Ansprechpartner festgelegt. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter/-innen werden auf Anfrage durch die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizvereins vermittelt; eine Hospizbegleitung basiert dabei auf dem Wunsch eines Bewohners. Die Kooperationspartner analysieren gemeinsam Schulungsbedarfe und planen gemeinsam Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Festigung des Palliativgedankens. Zwischen den Kooperationspartnern findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt. Mindestens einmal jährlich werden Arbeitstreffen zwischen den Vertragspartnern vereinbart.

Auf dem Foto: der Einrichtungsleiter des Seniorenwohnparkes, Herr Harald Faust und die 1. Vorsitzende des Hospizvereines, Frau Barbara Mehlich bei der Unterzeichnung


Besuch beim ersten bürgermeister der stadt geretsried

 

 

Am 05.10.2017 hatten drei Mitglieder des Vorstandes  Gelegenheit Herrn Michael Müller, dem 1. Bürgermeister der Stadt Geretsried, unseren Christophorus-Hospizverein vorzustellen. Wir haben den Sinn und Zweck unserer Hospizbegleitungen erläutert und die Bedeutung unserer Begleitungen im Rahmen der allgemeinen ambulanten Hospizversorgung für die Menschen im Landkreis und auch der Stadt Geretsried. Wir freuen uns, daß Herr Müller am Festakt anläßlich des 25-Jährigen Jubiläums des Hospizvereines im kommenden Jahr ein kleines Grußwort sprechen wird und sind schon gespannt darauf. Wir bedanken uns bei Herrn Müller, insbesondere für seine Aufgeschlossenheit und sein Verständnis für unser Anliegen.

 


Enge Kooperation zwischen Kreisklinik Wolfratshausen und Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen

Die Kreisklinik Wolfratshausen und der Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Damit wurde die enge Zusammenarbeit, die vertraglich seit 2009 besteht, auf der Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes, neu vereinbart,. Klinikgeschäftsführer Hubertus Hollmann (2. von rechts) und Vereinsvorsitzende Barbara Mehlich (3. von rechts) unterzeichneten die Vereinbarung, die sowohl von der Palliativmedizinerin Dr. med. Elisabeth Rothbauer, Chefarzt Dr. med. Michael Trautnitz, Gabriele Maschenski Stationsleitung Palliativ Station und Hospizbegleiter Bernhard Pletschacher begrüßt wurde.

Das neue Hospiz- und Palliativgesetz gibt den ambulanten Hospizvereinen die Möglichkeit, mit den Krankenhausträgern sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen "Kooperationsvereinbarungen über hospizliche, also psycho-soziale Begleitungen begleiten abzuschließen". Die Patienten haben nun die Chance schon im Krankenhaus begleitet zu werden und Hilfsmöglichkeiten für zu Hause werden aufgezeigt. „Wir freuen uns sehr darüber, denn gerade im ländlichen Raum kommt der Hospizgedanke mehr und mehr an und der Bedarf an würdevoller Begleitung Sterbender steigt immer weiter", so Hospizvereinsvorsitzende Barbara Mehlich. Ziel der nun unterzeichneten Vereinbarung ist "die Zusammenarbeit bei der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Kreisklinik". Dazu erklärten Klinikgeschäftsführer Hollmann und Vereinsvorsitzende Mehlich : "Der Hospizverein übernimmt die hospizliche Begleitung, während die medizinische und palliativ- medizinische Versorgung wie bisher den Ärzten und Pflegekräften im Krankenhaus obliegt".

Zwischen den Kooperationspartnern findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt. Auf der Palliativstation der Kreisklinik wird diese Kooperation durch den Hospizbegleiter Berhard Pletschacher und Pflegekräfte der Kreisklinik bereits gelebt. Auch die Fortführung der Betreuung der Patienten nach dem Klinikaufenthalt wird durch diese enge Verzahnung vereinfacht. Der Hospizverein verfügt derzeit über rund 40 ehrenamtliche Kräfte und will deren Kreis im Frühjahr nächsten Jahres durch einen neuen Kurs erweitern. „Alle Aktivitäten zielen darauf ab, die Rechte und Bedürfnisse der Sterbenden und den ihnen Nahestehenden zu verwirklichen, die Würde des Menschen und dessen Selbst-bestimmung zu erhalten“ erklärten die Kooperationspartner.


Kooperation zwischen dem AWO Demenzzentrum Wolfratshausen
und dem Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

 

Sitzend: Herr Dieter Käufer, Frau Barbara Mehlich
stehend von links: Frau Sandra Münch, AWO Pflegedienstleiterin – Herr Hans Lenhardt, Hospizverein
Frau Patricia Vogl, Hospizbegleiterin – Frau Frauke Baumgarten, Hospizverein

„Auf Sterben in Würde gibt es einen rechtlichen Anspruch.“ Dies erklärte die Arbeiterwohlfahrt. Um den Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums in Wolfratshausen am Lebensende noch besser beistehen zu können, hat das Demenz Zentrum Wolfratshausen, vertreten durch den Einrichtungsleiter Herrn Dieter Käufer und der Sozialdienstleiterin Frau Gabi Strauhal, einen Kooperationsvertrag mit dem ambulanten Hospizdienst Christophorus Hospizverein, vertreten durch die 1. Vorsitzende, Frau Barbara Mehlig, abgeschlossen. Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen wo sie leben – also auch in einer Senioreneinrichtung. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Demenz Zentrum Wolfratshausen freuen sich über die ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter, die ins Haus kommen um sie bei der Betreuung und Begleitung zu unterstützen.

Im stationären Alltag würden wir uns oft gerne mehr Zeit nehmen. Deshalb sind die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter auch „eine Hilfe für uns und werden von unseren Mitarbeitern mit offenen Armen begrüßt“, sagt Gabi Strauhal. Eigentlich leben sie die Kooperation schon seit 2010, und das vorbildlich. Der ambulante Hospizdienst und das AWO Demenz Zentrum haben von Anfang an die Zusammenarbeit gesucht. Schwerstkranke und sterbende Menschen sollten auch im AWO Demenz Zentrum auf ihrem letzten Stück Lebensweg bestmöglich begleitet und bis zuletzt ein Leben in Würde führen können. Die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter werden auf ihren Einsatz im Demenz Zentrum Wolfratshausen gezielt vorbereitet und von hauptamtlichen Hospizfachkräften, Einsatzleiterin Frau Karin Stadler und Palliativ Fachkraft Frau Elke Holzer des Christophorus Hospizvereines begleitet. Ihre Ansprechpartnerin im AWO Demenz Zentrum Wolfratshausen ist Pflegedienstleiterin Frau Sandra Münch.

Am 31. Mai unterzeichneten Herr Dieter Käufer für das AWO Seniorenzentrum und Frau Barbara Mehlich für den Christophorus Hospizverein die Vereinbarung, die diese Kooperation nun auch auf eine vertragliche Basis stellt.