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Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 28. April 2016

Mit leeren Händen und offenen Herzen

Kein Nachfolger in Sicht: Barbara Mehlich (re.), Vorsitzende des Hospizvereins, muss ihren Rücktritt verschieben.
Foto: Pöstges

Christophorus-Hospizverein betreute vergangenes Jahr deutlich mehr Schwerkranke – Suche nach einem neuen Vorstand

Geretsried – 283 Mitglieder – darunter 222 Frauen – engagieren sich derzeit ehrenamtlich für den Christophorus-Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen. Dass ihre Hilfe mehr denn je benötigt wird, bestätigte der Bericht von Karin Stadler in der Jahresversammlung am Dienstagabend in den Vereinsräumen am Neuen Platz.

Die Einsatzleiterin des Palliativ Care Teams verzeichnete 2015 insgesamt 65 Begleitungen von schwer- und todkranken Menschen. „2014 waren es nur 44.“ Hinzu kamen 35 Begleitungen in der Palliativ-Einrichtung der Kreisklinik Wolfratshausen. Darüber hinaus veranstaltete der Verein regelmäßig Seminare und Vorträge. „Dabei wollen wir die Einstellung zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft bewusst machen und zudem über interessante Themen wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht informieren“, erklärte Stadler.

Derzeit gibt es 44 speziell ausgebildete Hospizbegleiter, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich rund vier Stunden pro Woche zur Verfügung stellen, um Schwerstkranke oder Sterbende zu betreuen. „Sie kommen mit leeren Händen und offenen Herzen“, berichtete die Einsatzleiterin. Damit meinte sie, dass die Helfer nicht durch übertriebenen Aktionismus auffallen, sondern in vielen Fällen einfach nur zuhören und mitfühlen. Die Ehrenamtlichen bekommen für ihre Einsätze die Fahrtkosten vom Verein erstattet und erhalten im Abstand von sechs Wochen eine Supervision, damit eventuelle seelische Belastungen wie auch fachliche Rückfragen geklärt werden können.

Zweiter Vorsitzender Bernhard Pletschacher berichtete zudem über das vor einem Jahr erfolgreich angelaufene Projekt „Opal“. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die in Bad Tölz ansässige „Oberland Hospiz- und Palliativversorgung“. Das interdisziplinäre Team ermöglicht schwerstkranken Menschen, ihre letzten Lebenswochen selbstbestimmt in vertrauter Umgebung zu Hause zu verbringen. Das bayerische Gesundheitsministerium subventionierte „Opal“, das die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach betreut, mit einer Starthilfe von 15 000 Euro. „Die zwei Landkreise arbeiten optimal zusammen: Bisher wurden 120 Patienten versorgt, und die Nachfrage steigt weiter“, erklärte Pletschacher. Auch aufgrund von „Opal“ verzeichnete Schatzmeisterin Mechthild Felsch im vergangenen Jahr mehr Fördergelder für den Verein.

Da die Betreuuung von todkranken Menschen zeitaufwändig und mitunter belastend ist, hatte die seit vier Jahren amtierende Erste Vorsitzende Barbara Mehlich vor der Jahresversammlung ihren Rücktritt angekündigt. Das Problem: Es fand sich kein Nachfolger für diesen Posten. Der Jurist Alfred von Hofacker plädierte deshalb dafür, die „Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“ und mehrere Beiräte in den Vorstand zu berufen. Ein Vorschlag, den die Mitglieder in der Jahresversammlung einstimmig befürworteten. Derweil geht die Suche nach einer neuen Führungskraft weiter. Mehlich erklärte sich bereit, in dieser Phase den seit 23 Jahren bestehenden Verein weiter als Vorsitzende zu leiten.

Peter Herrmann

2017
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2016
Münchner Merkur vom 06. Dezember 2016 Erst Schrank, dann Sarg Peter Braun ist Pragmatiker: „Wenn jemand im Dorf so eine einfache Kiste will, dann ist jemand da, der sie baut“, sagt der 59-jährige Zimmerer aus Holzhausen (Gemeinde Münsing). Zuvor kann der Sarg als Vorratsschrank (im Hintergrund) genutzt werden. Fotos: Hans Lippert Zimmerer... Süddeutsche Zeitung vom 03. Dezember 2016 Garanten einer freien Gesellschaft Die Preisträger Johann Eberl (l.), Alfred von Hofacker (2.v.l.), Max Kiechle (3.v.l.), Georg Aschenloher (r.) mit Klaus Koch (4.v.r.), Brigitta Brunner und Josef Niedermaier (2.v.r.). Foto: Harry Wolfsbauer Von Ingrid Hügenell Benediktbeuern - Vier Männer sind am Donnerstagabend mit... Münchner Merkur vom 02. Dezember 2016 Die Würde des Menschen ist unantastbar „Diese Arbeit ist für mich eine Selbstfindung.“ Foto: WEB Icking – „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Umständen.“ Dieses Zitat steht geschrieben auf der Internetseite des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. Vielleicht... Süddeutsche Zeitung vom 02. Dezember 2016 Ein hohes Maß an Mitgefühl Auch Männer verfügten über soziale Kompetenz, sagt Alfred von Hofacker. Sie sollten auch mehr soziale Aufgaben übernehmen. Hofacker selbst tut das auf vielfältige Weise. Foto: Harry Wolfsbauer Icking - Die Frage hat sich Alfred von Hofacker selbst unzählige Male gestellt:... Münchner Merkur vom 04. November 2016 Die Chefin macht’s nochmal Der neu gewählte Vorstand des Christophorus Hospizvereins: (v. li.) Schriftführerin Frauke Baumgarten, Schatzmeisterin Mechthild Felsch , Erste Vorsitzende Barbara Mehlich und Zweiter Vorsitzender Hans Lenhardt. Foto: Herrmann Geretsried – Sie will zurücktreten: Das kündigte... Süddeutsche Zeitung vom 03. November 2016 Barbara Mehlich bleibt doch Mit einem Beirat war Barbara Mehlich bereit weiterzumachen. Foto: Harry Wolfsbauer Geretsried - Die Krise ist abgewendet: Barbara Mehlich hat den Vorsitz des Christophorus-Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen nun doch ein zweites Mal übernommen. Hätte sie sich anders entschieden, hätte... Wolfratshauser SZ vom 28. April 2016 Hospizverein braucht neue Leitung Vorstandswahl mangels Kandidaten vertagt. Die Aufgaben haben stark zugenommen Von Thekla Krausseneck Geretsried - Der Christophorus-Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen hat seit Dienstagabend nur noch einen kommissarischen Vorstand: Vorsitzende Barbara Mehlich, ihr Stellvertreter Bernhard Pletschacher,... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 28. April 2016 Mit leeren Händen und offenen Herzen Kein Nachfolger in Sicht: Barbara Mehlich (re.), Vorsitzende des Hospizvereins, muss ihren Rücktritt verschieben. Foto: Pöstges Christophorus-Hospizverein betreute vergangenes Jahr deutlich mehr Schwerkranke – Suche nach einem neuen Vorstand Geretsried – 283 Mitglieder – darunter 222... Wolfratshauser SZ vom 25. April 2016 Geld für soziale Projekte Eine Gesamtspende von 25 000 Euro hat Hans Jürgen Wernicke (3. v. li.) vom Lions Club München-Isartal an acht Vereine und Einrichtungen überreicht. Foto: oh Lions Club überreicht Spenden von insgesamt 25 000 Euro Wolfratshausen - Es ist eine erkleckliche Summe, die der Lions Club...
2015
Wolfratshauser SZ vom 15. Oktober 2015 „So etwas gibt’s doch gar nicht!“ Königsdorf liegt am Fuß der Zugspitze – zumindest auf dieser Aufnahme, die Bernd Römmelt von Peretshofen aus gemacht hat. Das Bild schmückt die Titelseite des neuen Fotobands „Faszinierendes Tölzer Land“, der im Rosenheimer Verlagshaus erschienen ist.Foto:Bernd Römmelt/OH „In Deining... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 15. Oktober 2015 Authentisch, witzig, typisch "Faszinierendes Tölzer Land" heißt das neue Buch von Georg Unterholzner. Der Bildbandmit rund 26 "bärigen" Anekdoten aus dem Landkreis wird mit einer Lesung am Donnerstag, 22. Oktober, beim Kramerwirt in Arzbach vorgestellt. Einige Geschichten daraus werden an diesem Abend... Das Gelbe Blatt vom 10. Oktober 2015 Ängste zum Lebensende mildern Welthospiztag am kommenden Samstag / Sprechstunden des Christophorus Hospizvereins Geretsried - "Sterben gehört zum Leben", so Barbara Mehlich, die Vorsitzende des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. "Schwerstkranke und sterbende Menschen diese letzte Zeit ihres... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 10. Juli 2015 "Opal" begleitet Sterbenskranke zu Hause - Positive Bilanz nach zwei Monaten - Förderung vom Freistaat Bad Tölz-Wolfratshausen   Ein Opal ist ein Mineral, aus dem Sclunuckstücke hergestellt werden. Die Dienste von "Opal" in Bad Tölz können für die Betroffenen und ihre Angehörigen... Wolfratshauser SZ vom 05. Juli 2015 Hospiz- und Palliativversorgung wird gefördert Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml übergibt neuem ambulanten Team in Bad Tölz 15000 Euro Bad Tölz – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) unterstützt verstärkt die ambulante Versorgung schwerstkranker Menschen im Freistaat. Aus diesem...