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Münchner Merkur vom 04. November 2016

Die Chefin macht’s nochmal

Der neu gewählte Vorstand des Christophorus Hospizvereins: (v. li.) Schriftführerin Frauke Baumgarten, Schatzmeisterin Mechthild Felsch , Erste Vorsitzende Barbara Mehlich und Zweiter Vorsitzender Hans Lenhardt. Foto: Herrmann

Geretsried – Sie will zurücktreten: Das kündigte Barbara Mehlich, Vorsitzende des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen, vor einem halben Jahr in der Mitgliederversammlung an (wir berichteten). Trotz intensiver Suche erklärte sich jedoch keiner der derzeit 283 Mitglieder bereit, das zeitintensive Amt zu übernehmen. Deswegen ließ sich Mehlich jetzt umstimmen und kandidierte für eine zweite Amtszeit.

„Weil ich beruflich sehr eingespannt war und viele Sterbende begleitet habe, wollte ich damals nicht mehr zur Wahl antreten“, erklärte Mehlich kürzlich ihre damalige Entscheidung in der Mitgliederversammlung. Weil Jurist Alfred von Hofacker dafür plädierte, die „Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“ und mehrere Beiräte in den Vorstand zu berufen, kandidierte Krankenhausseelsorgerin Mehlich nun erneut.

Die Mitglieder nahmen ihre Entscheidung erleichtert auf und wählten die Vorsitzende fast einstimmig wieder – nur Mehlich enthielt sich der Stimme. Ebenso eindeutig wurde per Akklamation Hans Lenhardt zu ihrem Stellvertreter gewählt. Der Geretsrieder Rentner löst Bernhard Pletschacher ab. Unterstützt wird das Vorstandsduo von Kassenführerin Mechthild Felsch sowie Schriftführerin Frauke Baumgarten.

Nach den zügig durchgeführten Vorstandswahlen kündigte Felsch an, dass der Hospizverein im kommenden Sommer einen so genannten Palliativ-Care-Kurs für den Dienst in Pflegeheimen anbieten wird. Derzeit gibt es 44 speziell ausgebildete Hospizbegleiter, die sich in ihrer Freizeit dem Verein ehrenamtlich pro Woche rund vier Stunden zur Verfügung stellen und Schwerstkranke oder Sterbende betreuen. Ohnehin soll laut Mehlich im nächsten Jahr der Kontakt zu den Pflegeheimen im Landkreis intensiviert werden. „Das ist eine Herausforderung, weil die Fluktuation des Pflegepersonals groß ist und viele Kräfte einen Migrationshintergrund mit eigenen Vorstellungen haben“, sagte die Vorsitzende. Das Aufgabengebiet wird weiter wachsen, da nach dem neuen Palliativgesetz Pflegeheime mit Hospizvereinen Kooperationen schließen müssen.

Abschließend überreichte Mehlich jedem der erschienenen Mitglieder eine Rose. Die Besucher gingen mit einem beruhigenden Gefühl nach Hause: Dass der seit 23 Jahren bestehende Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen seine kurze Führungskrise erfolgreich gemeistert hat. Alfred von Hofacker übersetzte das Erlebte mit Worten: Der Verein sei an der Krise vorbeigeschlittert und habe sie zum Glück „nur vom Weitem gesehen“.

2017
Süddeutsche Zeitung vom 13. Juni 2017 Begleitung am Ende des Lebens AWO-Seniorenzentrum schließt Vertrag mit Hospizverein Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wolfratshausen hat einen Kooperationsvertrag mit dem Christophorus Hospizverein abgeschlossen. Es gehe darum, den Bewohnern des Seniorenzentrums am Lebensende besser beistehen zu können,... Münchner Merkur vom 07. Juni 2017 Für ein Leben in Würde bis zuletzt Hospizverein und AWO-Seniorenzentrum schließen Vertrag – der längst gelebt wird Wolfratshausen – „Auf Sterben in Würde gibt es einen rechtlichen Anspruch“: Das ist das Credo der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Um den Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums am Wolfratshauser... Münchner Merkur vom 02. Januar 2017 spende aus Benefizaktion Mit großer Freude und Dankbarkeit überreichten 1. Vorstand Paul Miller vom Trachtenverein D’Wendlstoana Thanning zusammen mit Kassierin Sonja Bentz den Erlös aus dem diesjährigen Benefizkonzert „A Stund im Advent“ in Höhe von 2100 Euro an Mechthild Felsch...
2016
Münchner Merkur vom 06. Dezember 2016 Erst Schrank, dann Sarg Peter Braun ist Pragmatiker: „Wenn jemand im Dorf so eine einfache Kiste will, dann ist jemand da, der sie baut“, sagt der 59-jährige Zimmerer aus Holzhausen (Gemeinde Münsing). Zuvor kann der Sarg als Vorratsschrank (im Hintergrund) genutzt werden. Fotos: Hans Lippert Zimmerer... Süddeutsche Zeitung vom 03. Dezember 2016 Garanten einer freien Gesellschaft Die Preisträger Johann Eberl (l.), Alfred von Hofacker (2.v.l.), Max Kiechle (3.v.l.), Georg Aschenloher (r.) mit Klaus Koch (4.v.r.), Brigitta Brunner und Josef Niedermaier (2.v.r.). Foto: Harry Wolfsbauer Von Ingrid Hügenell Benediktbeuern - Vier Männer sind am Donnerstagabend mit... Münchner Merkur vom 02. Dezember 2016 Die Würde des Menschen ist unantastbar „Diese Arbeit ist für mich eine Selbstfindung.“ Foto: WEB Icking – „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Umständen.“ Dieses Zitat steht geschrieben auf der Internetseite des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. Vielleicht... Süddeutsche Zeitung vom 02. Dezember 2016 Ein hohes Maß an Mitgefühl Auch Männer verfügten über soziale Kompetenz, sagt Alfred von Hofacker. Sie sollten auch mehr soziale Aufgaben übernehmen. Hofacker selbst tut das auf vielfältige Weise. Foto: Harry Wolfsbauer Icking - Die Frage hat sich Alfred von Hofacker selbst unzählige Male gestellt:... Münchner Merkur vom 04. November 2016 Die Chefin macht’s nochmal Der neu gewählte Vorstand des Christophorus Hospizvereins: (v. li.) Schriftführerin Frauke Baumgarten, Schatzmeisterin Mechthild Felsch , Erste Vorsitzende Barbara Mehlich und Zweiter Vorsitzender Hans Lenhardt. Foto: Herrmann Geretsried – Sie will zurücktreten: Das kündigte... Süddeutsche Zeitung vom 03. November 2016 Barbara Mehlich bleibt doch Mit einem Beirat war Barbara Mehlich bereit weiterzumachen. Foto: Harry Wolfsbauer Geretsried - Die Krise ist abgewendet: Barbara Mehlich hat den Vorsitz des Christophorus-Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen nun doch ein zweites Mal übernommen. Hätte sie sich anders entschieden, hätte... Wolfratshauser SZ vom 28. April 2016 Hospizverein braucht neue Leitung Vorstandswahl mangels Kandidaten vertagt. Die Aufgaben haben stark zugenommen Von Thekla Krausseneck Geretsried - Der Christophorus-Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen hat seit Dienstagabend nur noch einen kommissarischen Vorstand: Vorsitzende Barbara Mehlich, ihr Stellvertreter Bernhard Pletschacher,... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 28. April 2016 Mit leeren Händen und offenen Herzen Kein Nachfolger in Sicht: Barbara Mehlich (re.), Vorsitzende des Hospizvereins, muss ihren Rücktritt verschieben. Foto: Pöstges Christophorus-Hospizverein betreute vergangenes Jahr deutlich mehr Schwerkranke – Suche nach einem neuen Vorstand Geretsried – 283 Mitglieder – darunter 222... Wolfratshauser SZ vom 25. April 2016 Geld für soziale Projekte Eine Gesamtspende von 25 000 Euro hat Hans Jürgen Wernicke (3. v. li.) vom Lions Club München-Isartal an acht Vereine und Einrichtungen überreicht. Foto: oh Lions Club überreicht Spenden von insgesamt 25 000 Euro Wolfratshausen - Es ist eine erkleckliche Summe, die der Lions Club...
2015
Wolfratshauser SZ vom 15. Oktober 2015 „So etwas gibt’s doch gar nicht!“ Königsdorf liegt am Fuß der Zugspitze – zumindest auf dieser Aufnahme, die Bernd Römmelt von Peretshofen aus gemacht hat. Das Bild schmückt die Titelseite des neuen Fotobands „Faszinierendes Tölzer Land“, der im Rosenheimer Verlagshaus erschienen ist.Foto:Bernd Römmelt/OH „In Deining... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 15. Oktober 2015 Authentisch, witzig, typisch "Faszinierendes Tölzer Land" heißt das neue Buch von Georg Unterholzner. Der Bildbandmit rund 26 "bärigen" Anekdoten aus dem Landkreis wird mit einer Lesung am Donnerstag, 22. Oktober, beim Kramerwirt in Arzbach vorgestellt. Einige Geschichten daraus werden an diesem Abend... Das Gelbe Blatt vom 10. Oktober 2015 Ängste zum Lebensende mildern Welthospiztag am kommenden Samstag / Sprechstunden des Christophorus Hospizvereins Geretsried - "Sterben gehört zum Leben", so Barbara Mehlich, die Vorsitzende des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. "Schwerstkranke und sterbende Menschen diese letzte Zeit ihres... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 10. Juli 2015 "Opal" begleitet Sterbenskranke zu Hause - Positive Bilanz nach zwei Monaten - Förderung vom Freistaat Bad Tölz-Wolfratshausen   Ein Opal ist ein Mineral, aus dem Sclunuckstücke hergestellt werden. Die Dienste von "Opal" in Bad Tölz können für die Betroffenen und ihre Angehörigen... Wolfratshauser SZ vom 05. Juli 2015 Hospiz- und Palliativversorgung wird gefördert Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml übergibt neuem ambulanten Team in Bad Tölz 15000 Euro Bad Tölz – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) unterstützt verstärkt die ambulante Versorgung schwerstkranker Menschen im Freistaat. Aus diesem...