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Christophorus-Hospizverein feiert sein 25-jähriges Bestehen vom 12. Mai 2018

„Gegengewicht zur kalten Apparate-Medizin“

Sie feierten mit vielen Gästen das 25-jährige Bestehen des Christophorus-Hospizvereins: Vorsitzende Barbara Mehlich, Zweiter Vorsitzender Hans Lehnhardt, Schatzmeisterin Mechthild Felsch, Schriftführerin Frauke Baumgarten, die Koordinatorinnen Elke Holzer und Gabriele Leinauer, Landrat Josef Niedermaier sowie der Zweite Bürgermeister von Geretsried, Hans Hopfner. Foto: Felsch

Bad Tölz-Wolfratshausen – Den Tagen mehr Leben zu geben und das Wort „Sterben“ wieder in den Mund nehmen zu können – dafür steht der Christophorus-Hospizverein. Am Mittwochabend feierte die Landkreis-Organisation mit Sitz in Geretsried ihr 25-jähriges Bestehen im Landratsamt.

Es solle ein frohes Fest sein, wünschte sich Vorsitzende Barbara Mehlich in ihrer Begrüßung. Die Hospiz-Bewegung habe vor 40 Jahren begonnen, jetzt sei sie in Bayern flächendeckend präsent. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) werde in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach seit 2015 angeboten und seit vergangenen Januar auch in Garmisch-Partenkirchen – ein Netzwerk unter der Trägerschaft des Christophorus-Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen, der Kreisklinik Wolfratshausen sowie des Hospizkreises Miesbach und des Krankenhauses Agatharied in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Werdenfels und dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Sie sei eine ergänzende Leistung zu Hausärzten und Pflegediensten.

Bei Ärzten und Pflegediensten wiederum sei eine palliative Ausbildung keine Seltenheit mehr. „Und das ist gut so“, stellte Mehlich fest. „Denn Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden, brauchen eine spezielle Versorgung.“

Im Mai 1993 mit 21 Mitgliedern gegründet, zähle der Christophorus-Hospizverein im Landkreis mittlerweile rund 300 Zugehörige. Alle zwei Jahre fänden Ausbildungen für ehrenamtliche Hospizbegleiter statt, die aktuelle Ausbildungsgruppe sei erfreulich groß, so Mehlich. Der oft geäußerten Vorstellung, derartige Dienste zu leisten, müsse doch sehr belastend und traurig sein, begegnete die Vorsitzende mit einer anderen Sichtweise: „Unsere Begleiter sind nicht die grauen Mäuse, sondern die bunten Blätter, die in der Herbstsonne leuchten, ohne schrill zu sein.“ Deren Ziel sei es, dass Menschen gut eingebunden sterben können und Angehörige mit dem Verlust umgehen lernen.

Der Weg dahin verlange eine ganzheitliche Betrachtung, in der körperliche, psychische, soziale und spirituelle Belange berücksichtigt werden. Pflege-Roboter, die neueste Errungenschaft, seien darauf nicht programmierbar.

Damit das Angebot der Begleitung in der letzten Lebensphase noch mehr Menschen erreicht, habe der Verein jüngst die Kontakte zu Seniorenheimen intensiviert. Letztlich seien Tod und Sterben keine private Sache, sondern Teil der Humanität des Gemeinwesens.

Warum wird das Wort „Sterben“ heute nicht mehr in den Mund genommen? Diese Frage stellte Landrat Josef Niedermaier in seinem Grußwort. „Liegt das an unserer modernen Gesellschaft, die immer hektischer und ,spaßiger‘ wird?“ Er freue sich, hier bei der Feier so viele Leute zu sehen, die sich in der wertvollen Hospiz-Arbeit engagieren. Als Dank für ihre Mission überbrachte Niedermaier 1000 Euro zur Unterstützung der Hospizbegleiter.

Der Geretsrieder Vize-Bürgermeister Hans Hopfner bezeichnete deren Tätigkeit als „Gegengewicht zur kalten Apparate-Medizin“. Diese sei unverzichtbar, „aber sie ist hilflos, wenn keine Therapie mehr anschlägt“. Begleitung und Beratung, menschliche Nähe und Lebensqualität in der Abschiedsphase zu geben, erfordere nicht nur Kenntnisse, sondern auch Seelenstärke. Der Verein könne stolz sein auf das Erreichte.

Dass bei aller Ernsthaftigkeit auch der Humor nicht auf der Strecke bleiben dürfe, stellte schließlich Prof. Berend Feddersen unter Beweis: Er verstand es bestens, das Thema Hospiz- und Palliativarbeit anhand eines bunten Programms mit Jonglier- und Zauberkünsten zu interpretieren. Für Musik sorgte Leo Betzl am Klavier.

2018
Münchner Merkur vom 13. Juni 2018 für ein sterben in würde Bei der Vertragsunterzeichnung: (stehend v. li.) Karin Rückerl, Gabi Leinauer, Eva Mändl und Mechthild Felsch sowie (vorne li.) Theo Heffner und Hans Lenhardt. FOTO: Hospizverein Für ein Sterben in Würde Hospizverein und Caritas-Altenheim St. Hedwig kooperieren Geretsried –... Münchner Merkur vom 11. Juni 2018 "Ich springe über meinen Schatten" Der neue Vorstand des Christophorus Hospizvereins: Schriftführerin Frauke Baumgarten, Vorsitzender Hans Lenhardt und Schatzmeisterin Mechthild Felsch (v. li.). Foto: ph Geretsried – Es war eine schwere Geburt. Fast zwei Jahre lang suchte der Christopherus Hospizverein mit Sitz in Geretsried... Süddeutsche Zeitung vom 08. Juni 2018 Die Dankbarkeit spüren Freuen sich auf die Aufgabe (v.l.n.r.): Frauke Baumgarten (Schriftführerin), Hans Lenhardt (Erster Vorsitzender) und Mechthild Felsch (Schatzmeisterin). Foto: Thomas Kubina Geretsried - Der Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen kann sich über kein neues, aber lang bekanntes... Christophorus-Hospizverein feiert sein 25-jähriges Bestehen vom 12. Mai 2018 „Gegengewicht zur kalten Apparate-Medizin“ Sie feierten mit vielen Gästen das 25-jährige Bestehen des Christophorus-Hospizvereins: Vorsitzende Barbara Mehlich, Zweiter Vorsitzender Hans Lehnhardt, Schatzmeisterin Mechthild Felsch, Schriftführerin Frauke Baumgarten, die Koordinatorinnen Elke Holzer und Gabriele Leinauer, Landrat... Ein Fest im Landratsamt vom 11. Mai 2018 Hospizhelfer feiern Silbernes Von Claudia Koestler Bad Tölz-Wolfratshausen - Mit der Gründung des Christophorus-Hospizvereins vor 25 Jahren ist einer der wichtigsten, weil menschlichsten Vereine im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ins Leben gerufen worden. Um die Fortschritte, die erreichten Ziele und das silberne... Leben und Sterben gehören zusammen vom 09. Mai 2018 Darum ist die Arbeit des Hospizvereines so wichtig Ein Ort der Begegnung: Gabriele Leinauer ist die neue Koordinatorin in der Geschäftsstelle des Hospizvereins am Neuen Platz in Geretsried. Der Verein feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen. Foto: Sabine Hermsdorf-Hiss von Magdalena Höcherl Geretsried – Der Christophorus-Hospizverein... HAUS ELISABETH KOOPERIERT MIT HOSPIZVEREIN vom 14. Februar 2018 Gemeinsam durch die letzte Lebensphase Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (v. li.) Koordinatorin Elke Holzer, Leiter des Hauses Elisabeth, Alexander Streb, Vorsitzende des Hospizvereins, Barbara Mehlich, und Koordinatorin Gabi Leinauer. Foto: Hospizverein Geretsried – Damit Sterbende umfassend begleitet werden können, arbeiten... Ein besonderes Ehrenamt vom 12. Februar 2018 In Würde sterben dürfen Das "Seniorendomizil Haus Elisabeth" in Geretsried kooperiert mit dem Christophorus-Hospizverein. Die Helfer bringen das wichtigste Geschenk mit: Zeit von links: Elke Holzer Palliative Care Fachkraft, Alexander Streb, Heimleiter im "Haus Elisabeth",  Barbara Mehlich, 1. Vorsitzende... Palliativversorgung vom 01. Februar 2018 Ein Leben in Würde bis zuletzt Bereit für die Kooperation (v. li.): Mechthild Felsch (vorne), Elke Holzer, Gabi Leinauer (alle vom Hospizverein Tölz), Hans Lenhardt (Zweiter Vorsitzender des Vereins), Jörg Kahl (Leiter des Seniorenheims), Guido Freiherr von Crailsheim (Vertreter der Lekos-Stiftung, die das Projekt wesentlich... Sterbebegleitung am Ufer des Kochelsees vom 31. Januar 2018 Einfach da sein Mechthild Felsch (von links), Guido von Crailsheim, Jörg Kahl, Julian Verlohrn, Dorothea Bergmann, Gabriele Leinauer, Lena Götz, Elke Holzer und Hans Lenhardt kümmern sich um die Pallitaivpflege im Seehof. Foto: Bernhard Felsch Damit alte Menschen in ihren letzten Tagen gut betreut sind,...
2017
Isar Loisachbote vom 02. Dezember 2017 Fortbildung des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen –Der Christophorus Hospizverein und der Fachbereich Senioren des Landratsamts haben kürzlich eine fünftägige Schulung unter dem Titel „Palliative Praxis“ veranstaltet. Im Seniorendomizil Haus Elisabeth  wurden Pflegekräfte, Betreuungsassistenten,... Isar Loisachbote vom 13. Oktober 2017 Kreisklinik und Hospizverein kooperieren Wolfratshausen – Die Kreisklinik Wolfratshausen und der Christophorus-Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen haben ihre seit 2009 bestehende enge Zusammenarbeit auf der Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes neu vereinbart. Klinikgeschäftsführer Hubertus Hollmann und Vereinsvorsitzende... Wolfratshauser SZ vom 09. Oktober 2017 Mehr Hilfe für Sterbende Wolfratshausen – Eine enge Kooperation pflegen die Kreisklinik Wolfratshausen und der Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen schon seit acht Jahre. Beide Seiten habenden seit 2009 bestehenden Vertrag jetzt neu ausgehandelt. Die Vereinbarung unterzeichneten Hubertus Hollmann, Geschäftsführer... Süddeutsche Zeitung vom 13. Juni 2017 Begleitung am Ende des Lebens AWO-Seniorenzentrum schließt Vertrag mit Hospizverein Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wolfratshausen hat einen Kooperationsvertrag mit dem Christophorus Hospizverein abgeschlossen. Es gehe darum, den Bewohnern des Seniorenzentrums am Lebensende besser beistehen zu können,... Münchner Merkur vom 07. Juni 2017 Für ein Leben in Würde bis zuletzt Hospizverein und AWO-Seniorenzentrum schließen Vertrag – der längst gelebt wird Wolfratshausen – „Auf Sterben in Würde gibt es einen rechtlichen Anspruch“: Das ist das Credo der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Um den Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums am Wolfratshauser... Münchner Merkur vom 02. Januar 2017 spende aus Benefizaktion Mit großer Freude und Dankbarkeit überreichten 1. Vorstand Paul Miller vom Trachtenverein D’Wendlstoana Thanning zusammen mit Kassierin Sonja Bentz den Erlös aus dem diesjährigen Benefizkonzert „A Stund im Advent“ in Höhe von 2100 Euro an Mechthild Felsch...
2016
Süddeutsche Zeitung vom 03. Dezember 2016 Garanten einer freien Gesellschaft Die Preisträger Johann Eberl (l.), Alfred von Hofacker (2.v.l.), Max Kiechle (3.v.l.), Georg Aschenloher (r.) mit Klaus Koch (4.v.r.), Brigitta Brunner und Josef Niedermaier (2.v.r.). Foto: Harry Wolfsbauer Von Ingrid Hügenell Benediktbeuern - Vier Männer sind am Donnerstagabend mit... Münchner Merkur vom 02. Dezember 2016 Die Würde des Menschen ist unantastbar „Diese Arbeit ist für mich eine Selbstfindung.“ Foto: WEB Icking – „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter würdigen Umständen.“ Dieses Zitat steht geschrieben auf der Internetseite des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. Vielleicht... Süddeutsche Zeitung vom 02. Dezember 2016 Ein hohes Maß an Mitgefühl Auch Männer verfügten über soziale Kompetenz, sagt Alfred von Hofacker. Sie sollten auch mehr soziale Aufgaben übernehmen. Hofacker selbst tut das auf vielfältige Weise. Foto: Harry Wolfsbauer Icking - Die Frage hat sich Alfred von Hofacker selbst unzählige Male gestellt:... Münchner Merkur vom 04. November 2016 Die Chefin macht’s nochmal Der neu gewählte Vorstand des Christophorus Hospizvereins: (v. li.) Schriftführerin Frauke Baumgarten, Schatzmeisterin Mechthild Felsch , Erste Vorsitzende Barbara Mehlich und Zweiter Vorsitzender Hans Lenhardt. Foto: Herrmann Geretsried – Sie will zurücktreten: Das kündigte... Süddeutsche Zeitung vom 03. November 2016 Barbara Mehlich bleibt doch Mit einem Beirat war Barbara Mehlich bereit weiterzumachen. Foto: Harry Wolfsbauer Geretsried - Die Krise ist abgewendet: Barbara Mehlich hat den Vorsitz des Christophorus-Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen nun doch ein zweites Mal übernommen. Hätte sie sich anders entschieden, hätte... Wolfratshauser SZ vom 28. April 2016 Hospizverein braucht neue Leitung Vorstandswahl mangels Kandidaten vertagt. Die Aufgaben haben stark zugenommen Von Thekla Krausseneck Geretsried - Der Christophorus-Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen hat seit Dienstagabend nur noch einen kommissarischen Vorstand: Vorsitzende Barbara Mehlich, ihr Stellvertreter Bernhard Pletschacher,... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 28. April 2016 Mit leeren Händen und offenen Herzen Kein Nachfolger in Sicht: Barbara Mehlich (re.), Vorsitzende des Hospizvereins, muss ihren Rücktritt verschieben. Foto: Pöstges Christophorus-Hospizverein betreute vergangenes Jahr deutlich mehr Schwerkranke – Suche nach einem neuen Vorstand Geretsried – 283 Mitglieder – darunter 222... Wolfratshauser SZ vom 25. April 2016 Geld für soziale Projekte Eine Gesamtspende von 25 000 Euro hat Hans Jürgen Wernicke (3. v. li.) vom Lions Club München-Isartal an acht Vereine und Einrichtungen überreicht. Foto: oh Lions Club überreicht Spenden von insgesamt 25 000 Euro Wolfratshausen - Es ist eine erkleckliche Summe, die der Lions Club...
2015
Wolfratshauser SZ vom 15. Oktober 2015 „So etwas gibt’s doch gar nicht!“ Königsdorf liegt am Fuß der Zugspitze – zumindest auf dieser Aufnahme, die Bernd Römmelt von Peretshofen aus gemacht hat. Das Bild schmückt die Titelseite des neuen Fotobands „Faszinierendes Tölzer Land“, der im Rosenheimer Verlagshaus erschienen ist.Foto:Bernd Römmelt/OH „In Deining... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 15. Oktober 2015 Authentisch, witzig, typisch "Faszinierendes Tölzer Land" heißt das neue Buch von Georg Unterholzner. Der Bildbandmit rund 26 "bärigen" Anekdoten aus dem Landkreis wird mit einer Lesung am Donnerstag, 22. Oktober, beim Kramerwirt in Arzbach vorgestellt. Einige Geschichten daraus werden an diesem Abend... Das Gelbe Blatt vom 10. Oktober 2015 Ängste zum Lebensende mildern Welthospiztag am kommenden Samstag / Sprechstunden des Christophorus Hospizvereins Geretsried - "Sterben gehört zum Leben", so Barbara Mehlich, die Vorsitzende des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen. "Schwerstkranke und sterbende Menschen diese letzte Zeit ihres... Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur vom 10. Juli 2015 "Opal" begleitet Sterbenskranke zu Hause - Positive Bilanz nach zwei Monaten - Förderung vom Freistaat Bad Tölz-Wolfratshausen   Ein Opal ist ein Mineral, aus dem Sclunuckstücke hergestellt werden. Die Dienste von "Opal" in Bad Tölz können für die Betroffenen und ihre Angehörigen... Wolfratshauser SZ vom 05. Juli 2015 Hospiz- und Palliativversorgung wird gefördert Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml übergibt neuem ambulanten Team in Bad Tölz 15000 Euro Bad Tölz – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) unterstützt verstärkt die ambulante Versorgung schwerstkranker Menschen im Freistaat. Aus diesem...